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Monatsrückblick Februar – Kurz und knackig

Foto: Heike Brandl
Knackiger Winter

Ratzfatz war der Februar schon wieder vorüber. Ob das nur an den 28 Tagen lag? Oder lag es doch an der Fülle von Aufgaben, Ideen und Projekten? Unter „was sonst noch so war“ hätte ich noch eine ganze Reihe Punkte listen können. Doch hier kommt das Wesentliche:

 

Online Kurse für Erzieher:innen

„Wahrnehmung und Wahrnehmungsstörungen erkennen, verstehen und darüber reden“, so lautete der Titel für zwei Veranstaltungen im März. Einmal hielt ich den Kurs als Inhouse-Fortbildung für eine Kita eintägig, einmal zweitägig und in Kooperation mit dem Caritasverband Würzburg als Veranstalter, jeweils mit etwa 20 Personen.  Die unterschiedlichen – und mir beide wenig vertrauten – Plattformen für die Präsentation hatten so ihre Tücken. Zum Beispiel war die PowerPoint-Präsentation für mich in Mini-Größe dargestellt, also musste ich sie noch auf einem zweiten Bildschirm öffnen, damit ich auch was lesen konnte.

 

Allen, denen ich von den Online-Kursen im Vorfeld erzählte, fragten „Oh mein Gott, wie willst du denn was mit Wahrnehmung online machen?“ Doch das ging wirklich gut. Ein Beispiel siehst du im Foto: Ich zeigte den Erzieher:innen, wie wichtig ein einfarbiger Hintergrund ist, um bestimmte Aufgaben zu lösen (hier: Wieviel Frösche siehst du?). Vieles andere ließ ich sie selbst ausprobieren, z.B. Tast- oder Gleichgewichtsaufgaben oder in Breakout-Rooms in der Kleingruppe besprechen. Für Abwechslung und gehirngerechtes Lernen war also gesorgt.

 

Die größere Schwierigkeit war für mich die Kommunikation mit den Teilnehmer:innen. Bei manchen funktionierten einfach Bild und Ton nicht oder nur schlecht. Außerdem bin ich es gewohnt, die Teilnehmer:innen persönlich mit dem Namen anzusprechen und nutze das auch gezielt. Das war nicht immer möglich – so manche erschien einfach als „gelbe Gruppe“. Hm.

 

Über meine gesammelten Erfahrungen und die Blockaden und Gedankengänge in den Köpfen von Erzieher:innen zum Thema Online-Kurse habe ich einen eigenen Artikel geschrieben: Online-Seminare für Erzieher:innen - geht das?

 

Wir haben die Radsaison eröffnet

Also, ich habe sie eröffnet. Mein Mann fuhr den ganzen Winter über immer mal wieder. Wie plötzlich der Vorfrühling kam! Wenige Tage zuvor war es morgens noch knackig kalt und spiegelglatt. Und nun konnten wir schon die ersten Radtouren im Maintal machen.

 

Wie wunderbar, wieder den Fahrtwind im Gesicht zu spüren und wie gut zu wissen, dass der Hintern sich wieder an den Sattel gewöhnen wird. Und wie schön es war, wieder mit guten Freunden unterwegs zu sein und sich nicht nur am Telefon oder online zu sehen. Das war eine Wohltat für die Seele. 

 

Online Vortrag „Sprache als Schlüssel in der Erziehung“

Für einem neuen Kooperationspartner, das Martinushaus Aschaffenburg hielt ich diesen Vortrag, und wieder gab es eine neue Plattform. Und leider konnte ich wieder kaum in die Dialoge gehen, wie ich es in meinen Vorträgen sonst immer tue. Nur Einzelne hatten Kamera und Mikro an. So hielt ich also weitgehend Monologe und versuchte, so gut es ging Chatbeiträge zu erfragen.

 

Für mich war das völlig ungewohnt, mir fehlten hier noch mehr die Reaktionen des Publikums als in den Kursen. Für die Teilnehmer:innen war das offenbar halb so wild: Am nächsten Tag wurde ich in der Kita von mehreren Eltern angesprochen: „Dein Vortrag war so großartig. Wer den verpasst hat, hat wirklich was versäumt.“

 

Fun Fact: Ich wusste gar nicht, dass diese Eltern dabei waren, meist kenne ich in den Kitas nur wenige Eltern namentlich und konnte also aus der Teilnehmerliste nichts zuordnen. Einige Eltern hatten auf meiner Facebook-Seite den Termin gesehen und ihn weitergeleitet. Social Media funktioniert!

 

Und was war sonst noch so?

  • Mastermind-Gruppe: Mit meinen lieben Kommunikationstrainer-Kolleginnen Antonia Raczkowski und Helene Gepp philosophierte ich einen halben Tag (und eine halbe Nacht) über das was war, das was ist und das was sein wird mit Lingva Eterna in unserem privaten und beruflichen Leben.
  • Die Fastengruppe begann: Im digitalen Austausch und mit biblischen Impulsen philosophierten wir auch hier. Diesmal ging es um Blockaden in unserem Leben.
  • Ich setzte endlich einen Punkt meiner Wunsch-Liste um: Einen Sonntagnachmittag verbrachte ich mit Fadentrenner und Nähmaschine über einem alten Pelzmantel. Ich fand ihn zu schade zum Wegwerfen. Jetzt habe ich es auf meiner Ofenbank noch gemütlicher.
  • Das Wetter war Anfang Februar nochmal richtig frostig und brachte bis zu uns ins Maintal kräftig Schnee. In allen Kitas gab es fröhliche Rodel-Ausflüge und ich freute mich an dieser besonderen Wahrnehmungsförderung.
  • Für uns privat bedeutete es nochmal wunderschöne Langlauftouren. Die schönsten Bilder sind aus der Rhön, zwischen Rotem Moor und Wasserkuppe.
  • Last but not least: Sympatexter Judith Peters hat in The Content Society die ersten Blog Awards verteilt: Da ich fleißig jede Woche einen Artikel schrieb, war ich bei den Iron-Bloggern dabei. Tadatada!!! 

 

Ausblick März 2021

  • Instagram und Canva warten auf mich – es gibt viel zu tun
  • Kurs-Vorbereitungen für April: Kommunikationstraining in der Kita
  • Frühjahrsputz im Garten
  • Ende März werden wir uns Urlaub gönnen – wie und wo auch immer

 

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