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Monatsrückblick Januar 2021

Foto: Heike Brandl
Langlaufen auf der Schwäbischen Alb

Ich dachte, das Jahr des Lernens läge hinter mir – 2020. Für 2021 wollte ich doch den Fokus auf Wachstum legen … Im Moment wächst noch der Berg an Arbeit und die Liste an Ideen. Hinter mir liegen vier intensive Wochen mit manchmal rauchendem Kopf und jeder Menge neuen Herausforderungen. Das gute daran: Es macht Spaß. Und es macht mir Freude, meine Erfahrungen mit in die neuen Projekte zu nehmen und alles zu verknüpfen.

Start der Content Society

Nun ging sie also los die Content Society, und ich schreibe jede Woche einen neuen Blog-Artikel. Dazu gibt es 3x die Woche die Möglichkeit zum Co-Blogging in einem Zoom-Call. Wir tauschen uns aus über das, was wir schreiben und helfen uns gegenseitig an den Stellen, wo es hängt. Zudem ist die Gruppe einfach ein fester Termin mit einer gewissen Verpflichtung vor mir selbst. Das gemeinsame Schreiben ist für mich als Solo-Unternehmerin auch eine Art von Team-Arbeit, die ich genieße.

 

Und noch ein Sahnehäubchen, nein, das ist schon eine extra große Portion Sahne: Ich lerne jede Menge Business-Power-Frauen kennen, die in den unterschiedlichsten Branchen tätig sind. Ich freue mich schon darauf, was sich hier alles für Möglichkeiten durch die Vernetzung im Laufe des Jahres (und darüber hinaus) noch auftun werden. Das „voneinander lernen“ bezieht sich auf weitaus mehr als das Blog-Schreiben.

 

Wir arbeiten zudem alle daran, wie wir die verschiedenen Social Media Kanäle sinnvoll und effektiv bespielen. Dafür begann ich im Januar auf Instagram berufliches zu posten. Zurzeit ist das bei mir noch recht „anfängermäßig“, doch einen kleinen Fortschritt von 50 auf über 100 Abonnenten kann ich schon verzeichnen. 

Online arbeiten

So langsam spricht es sich herum, dass sogar Volkshochschulen Online-Kurse anbieten. Ich bin sicher, diese Tendenz zu online wird sich auch in diesem Bereich fortsetzen. Mein Vortrag „Jedes Wort wirkt – Wie Sie mit klarer und wertschätzender Sprache Ihre Ziele im neuen Jahr erreichen“ fand mit guter Resonanz an verschiedenen VHS statt.

 

Für mich ist das Format VHS eine gute Basis, um Bekanntheit in der Region zu erzielen. Immer wieder sind auch Bekannte in den Veranstaltungen, die erstmal neugierig sind, was ich da mache und so zum Thema finden. Und es sind oft auch Erzieher:innen dabei, die mich später für ihre Kitas buchen. Das ist ein schöner Erfolg.

 

Im Februar werde ich 3 Online-Veranstaltungen geben, die auf mir völlig neuen Plattformen stattfinden werden. Der deutsche Datenschutz lässt grüßen … Das eine ist ein Vortrag, da ist die Plattform relativ egal. Ich habe hier wenig Medieneinsatz und mache mir daher kaum Gedanken. In zwei neue Plattformen habe ich mich jedoch eingearbeitet, damit das dann auf einer eintägigen und einer zweitägigen Veranstaltung auch rund läuft.

 

Spannend wird es auch methodisch bei meinen großen Fortbildungen für Erzieher:innen zum Thema „Wahrnehmungsstörungen erkennen, verstehen und darüber reden“. Das ist in Präsenz sehr interaktiv, spielerisch und mit viel ausprobieren angelegt. Ich habe es jetzt völlig umorganisiert, überarbeitet und mir allerhand ausgedacht, um es abwechslungsreich und gehirngerecht zu gestalten. Klingt nach Arbeit – war es auch. Und ich bin sicher, die hat sich gelohnt. 

 

25 Jahre Mitgliedschaft im Berufsverband BHP

Foto: Heike Brandl
25 Jahre Mitgliedschaft im Berufsverband

Anfang Januar bekam ich eine Grußkarte: Ich bin seit 25 Jahren Mitglied im Berufsverband der Heilpädagogen. Das heißt auch: Ich habe seit über 25 Jahren Berufserfahrung als Heilpädagogin. Im Angestelltenverhältnis waren das Jahre im Heilpädagogischen Fachdienst für Kitas, in der Wohnbereichsleitung bei der Lebenshilfe, im Schuldienst einer Förderschule und in der Frühförderstelle. Und nun bin ich schon seit 2004 freiberuflich in der Frühförderung und Einzelintegration von entwicklungsverzögerten, behinderten und verhaltensauffälligen Kindern im Vorschulalter tätig.

 

Was für ein breites Spektrum an Erfahrungen und Wissen ich da angesammelt habe und heute davon profitiere. Und am meisten profitieren die Kids, ihre Eltern und die Erzieher:innen, die ich begleite. Erst kürzlich hat das eine junge Mutti wieder zum Ausdruck gebracht, indem sie sagte, wieviel Sicherheit ihr meine Erfahrung gebe. Näheres über diesen Teil meiner freiberuflichen Tätigkeit findest du auf meiner Heilpädagogik-Webseite.

 

Und was war sonst noch so?

  • Wir waren 3x beim Corona-Test (Ergebnis: negativ, Hurra), um nach zwei Monaten endlich wieder die Schwiegermutter im Pflegeheim besuchen zu können. Die freute sich natürlich riesig darüber.
  • Wir waren 3x am Wochenende in Schwiegermutters früherem Haus. Wir haben den Dachboden isoliert und es jetzt zum 01.02.21 vermietet. Hurra: Es wird nun eine WG für Praktikant:innen einer großen Behinderteneinrichtung. Fun-Fact: Dort arbeitete ich nach meiner Ausbildung als Erzieherin im Wohnbereich und lernte dort auch meinen Mann kennen. So schließt sich der Kreis.
  • Ich war 4x beim Langlaufen – nochmal ein Hurra, denn das ist bei uns im Maintal ja nicht um die Ecke möglich.
  • An etwa zwei Abenden die Woche spielten mein Mann und ich mal wieder Gesellschaftsspiele und entdeckten dabei so manches wieder neu für uns.  

Ausblick Februar 2021

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Korina (Samstag, 06 Februar 2021 19:22)

    Liebe Heike,
    ein sehr schöner, runder Bericht. Du kannst wirklich stolz auf dich sein. Über die Online Fastengruppe würde ich mich sehr gerne mit dir austauschen.
    Herzliche Grüße, Korina (the content society)