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Monatsrückblick März 2021 - Ein Monat zum Durchatmen

Im ersten Moment des Rückblickes dachte ich: Der März war zäh wie Kaugummi. Keine besonderen Ereignisse, alles plätscherte so vor sich hin, die Kälte und die dritte Corona-Welle taten ihr Übriges für die Stimmung.

 

Doch dann kam mir die Liedzeile in den Sinn:

"Immer wieder kommt ein neuer Frühling, immer wieder kommt ein neuer März, immer wieder bringt er neue Blumen, immer wieder Licht in unser Herz." (Rolf Zuckowski)

 

Und ich dachte: Stimmt. Die Sonne hat Kraft im März, es kommt darauf an, dass wir sie ins Herz lassen, den Frühling wahrnehmen und das neue Leben, das sie bringt. Der Frühling bringt mit Wind und Regen auch die frische Luft zum Durchatmen. Es ist – wie immer – eine Frage der Perspektive.

 

Okay, also nochmal von vorne: Wir sind alle gesund in der Familie, wir haben alle ein gutes Auskommen und sind zufrieden mit unseren Aufgaben. Das ist doch großartig. Da darf ein Monat auch mal ganz normal sein. Ich durfte die Themen sich setzen lassen, ich konnte kontinuierlich an etwas arbeiten, ich hatte Zeit zum Durchatmen. 

 

Foto: Heike Brandl
Immer wieder bringt er neue Blumen, immer wieder Licht in unser Herz.

Kontinuität in der Heilpädagogik

Im März konnte ich mit den Kindern in Frühförderung und Einzelintegration sehr kontinuierlich arbeiten. Keine Ferien, alle gesund und munter und zuverlässig anwesend, da ging schon was. Wir hatten in den Kitas nochmal ein paar Wochen Notbetreuung, so dass wir viel in Mini-Gruppen arbeiteten und das war für die von mir betreuten Kinder eine Wohltat: Es ermöglichte leichter zu lernen, aufmerksam zu sein und bot weniger Konfliktpotential. So sah ich Fortschritte in Sprache und Kontaktverhalten, in Teilhabe und Kooperationsfähigkeiten.

 

Etliche Beratungsgespräche mit Eltern und Kooperationsgespräche mit den Erzieherinnen gehörten natürlich auch dazu. Beispielhaft nenne ich dafür einige Fragestellungen:

  • Was sind Entwicklungsfortschritte des Kindes?
  • Wie gelingt das gemeinsame Spiel mit anderen Kindern im familiären Umfeld?
  • Wie können wir (Erzieherin, Eltern, ich als Heilpädagogin) die kindlichen Interessen (z.B. Superhelden) für die nächsten Entwicklungsschritte nutzen?
  • An welcher Stelle können die Eltern/Erzieherinnen mit einer kleinen sprachlichen Variante wesentlich mehr erreichen, z.B. weniger Druck machen oder klare Aufforderungen formulieren?

Blogging-Erfahrungen in „The Content Society”

Die unverbindlichen Themen-Empfehlungen von Judith Peters sind allgemein und für Bloggerinnen jeglicher Branchen und Zielgruppen geeignet. Oft denke ich erstmal: What? Was soll ich denn dazu schreiben? Und wenn ich dann, wie heute, in der Co-Blogging Gruppe sitze und mich fokussiere, kommt immer etwas. Und es geht mir immer flüssiger von der Hand. Ich finde es spannend, dass dann aus diesen Themen für jede Einzelne immer etwas völlig Individuelles wird.

 

Ich freue mich über zahlreiche und wertschätzende Rückmeldungen aus dieser „Society“, die sich so wunderbar gegenseitig unterstützt. Sie ist wie eine unerschöpfliche Quelle des Wissens und der Erfahrungen, von der wir alle reichlich nehmen dürfen und die wir wiederum füllen.

 

Im direkten Kontakt mit meinen Blog-Buddies Michaela Arlinghaus und Anja Futter fließen Ideen und entsteht eine Art kollegiales Coaching. Ich lese und kommentiere jedoch auch selbst eine Vielzahl von Artikeln zu den unterschiedlichsten Themen: Natürlich ist manches über Pädagogik und Kommunikation dabei, jedoch auch so spannendes wie Die Zukunft ist weiblich oder wir fahren vor die Wand oder die Neue US-Studie über den Alltag von Scannerpersönlichkeiten

 

Meine Learnings mit Instagram

Die Möglichkeiten mich zu vernetzen sind riesig und die Möglichkeiten mir Wissen anzueignen ebenso. Ein Punkt auf meiner Wunschliste für 2021 ist es, Instagram besser kennenzulernen und zu nutzen. Dafür tat ich im März Einiges, zum Beispiel nahm ich an einer "Masterclass Instagram" bei Olga Homering teil.

 

Und natürlich probierte ich einiges aus. Ich dokumentierte einen Arbeitstag mit Instagram-Stories und ich erstellte Karussell-Posts für meine letzten Blog-Artikel. Ich beobachte, dass die Zahlen (Abonnenten und Reichweite) auf Instagram langsam, aber stetig wachsen und freue mich darüber. 

 

Willst du mal reinschauen? Hier ist mein Instagram-Profil

 

Das ist ein Teil der Bilder (ein Karussell-Post) über meinen letzten Artikel: Wenn Vorschulkinder jetzt Störungen entwickeln, liegt es nicht an Corona.

 

Und was war sonst noch so?

  • Erste Vorbereitungen für mein künftiges Büro: das Zimmer meiner Tochter vom Kleinkram ausräumen
  • Hurra, ich hatte einen Friseurtermin – nach über 4 Monaten!
  • Mein erster 10-km-Lauf – noch nicht als Cross-Lauf zu bewerten (auf meiner Wunschliste steht 10-Km-Crosslauf) , aber immerhin und insgesamt waren es im März auch über 50 km 

Ausblick April 2021

  • Osterbesuche bei unseren Kindern in Freiburg und Würzburg
  • Tagesfortbildung „Sprache als Schlüssel in der Kita“
  • Workshop „Jedes Wort wirkt! - Klar reden - besser leben - mehr erreichen“
  • Der Garten ruft

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