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Monatsrückblick November 2021 - Neue Perspektiven

Garten und Straße im November-Regen
Novemberwetter - Blick aus meinem Fenster

Der November verabschiedet sich heute mit Sturm und Regen. Gestern traf ich eine junge Mutter, deren Kind den Waldkindergarten besucht. Dort war ich die letzten Jahre als Integrationsfachkraft tätig. Das Integrations-Kind kam in die Schule und ich bin daher auch nicht mehr im Einsatz im Wald. Die junge Mutter fragte mich, ob ich den Waldkindergarten vermisse. Ja, das tue ich tatsächlich. Ein Vormittag mitten in der Woche - das war für mich wunderbar. Draußen, ganz nah an den Jahreszeiten, im intensiven Erleben mit den Kindern. Heute allerdings - puh, wie dankbar bin ich für mein warmes, trockenes Arbeitszimmer. Da nehme ich dich lieber mit auf meinen Monatsrückblick. Was meine neuen Perspektiven sind, erfährst du erst kurz vor Schluss ;)

 

Impressionen aus der Heilpädagogik

Der November war so ein klassischer "Vertiefungsmonat". Alle Kinder in Frühförderung und Einzelintegration sind schon eine Weile bei mir. Nach der Sommerpause fanden erstmal Entwicklungsüberprüfungen statt. Daraufhin führte ich  in den folgenden Wochen Gespräche mit Eltern und Kita-Fachkräften. Ich erstellte Pläne für Entwicklungsziele und -aufgaben und sammelte Ideen zur Umsetzung. Und genau das setzte ich im November auch um. Das bedeutet nicht, dass die Stunde(n) nach einem von mir bestimmten Schema ablaufen. Es bedeutet, dass ich ein Angebot bereit stelle, das die Kinder in der Regel begeistert aufgreifen. Ich wähle Material, das ihren Interessen entspricht und sie herausfordert oder neugierig macht. Wir befassen uns solange mit dem Spiel oder Material, wie das Kind mag und ich begleite es dabei. Gleichzeitig achte ich darauf, genau die Themen in den Fokus zu bringen, die die Stufe der nächsten Entwicklung betreffen. Abstrakt? Okay: Hier kommt ein Beispiel. 

 

Eine Kugelbahn zum Selbstbauen ist hoch attraktiv. Das Kind kennt sie schon. Bislang ging es um den Wortschatz für die Bauteile und Farben der Kugeln. Inzwischen arbeiten wir an Dreiwort-Sätzen und Präpositionen. Ich lasse eine kleine Katze hochklettern. "Akan, schau, die Katze klettert nach oben." - "Ja, Katze oben. Hund kommt oben." - "Und der Hase?" - "Hase nicht oben." - "Ja, der Hase bleibt unten."

 

Kugelbahn aus Holz zum Selbstbauen in der Heilpädagogischen Praxis Heike Brandl
Kugelbahn in der Heilpädagogischen Praxis

Vortrag Schule: Klar und wertschätzend unterrichten

Schon zum zweiten Mal war ich an einer Grund- und Hauptschule in meiner Nähe. Eine Lehrerin, die ich gut kenne, lud mich nach 2017 wieder einmal ein, neuen Lehrkräften den Nutzen klarer und wertschätzender Sprache im Unterricht vorzustellen. Sie selbst fand es auch wichtig, das Thema erneut aufzugreifen, denn es gerät im Alltag so schnell aus dem Blick. Erfreulicherweise nahm auch eine Seminarklasse (Referendar:innen mit ihrer Ausbilderin) an meinem Vortrag teil und beteiligte sich sehr engagiert. Gerade für die jungen Leute ist es gut und wichtig, von Anfang an die Grundlagen vermittelt zu bekommen: Präsenz, Klarheit und Wertschätzung.  Ein Beispiel zum Thema Wertschätzung: 

 

Ich erinnere mich mit Unbehagen an eine häufige Situation meiner Schulzeit. Die Lehrkraft stellte eine Frage, z.B. "Was sind die Merkmale von Amphibien?" und erst nachdem sie einige Zeit den Blick suchend durchs Klassenzimmer schweifen ließ, sprach sie gezielt eine:n unaufmerksamen Schüler:in an. Ertappt, manchem peinlich, auf jeden Fall wird er/sie vorgeführt und ärgert sich. Für die Schüler:in-Lehrkraft-Beziehung ist das sicher nicht förderlich. Es sind häufig diese kleinen Situationen, die so viel bewirken. Der Name gehört an den Anfang, dann braucht es Blickkontakt und eine kurze Atempause bis die Aufmerksamkeit da ist und der Kontakt hergestellt ist. Damit kann Unterricht gelingen.

 

Genau solche Beispiele besprach ich mit den Teilnehmer:innen und ließ sie Unterschiede erleben und reflektieren. Ich erlebte einen lebendiger Austausch und einige Zuhörer:innen, die hinterher noch um weitere Tipps baten. 

 

Schwerpunkt Pinterest

Im Oktober 2021 erstellte ich meine ersten Pinterest-Pins zu einigen Blog-Artikeln. Wie das bei vielen Dingen ist, die wir neu lernen, war es anfangs zäh, umständlich und dauerte einfach. Anfang November nahm ich mir daher einen Tag, um nochmal diverse Videos und Artikel zum Thema anzuschauen. Daraus erstellte ich mir eine Liste mit den für mich fürs Erste wichtigen Punkten. Wo finde ich was? Welche Schritte sind in welcher Reihenfolge zu erledigen? Wie komme die Pins von Canva auf Pinterest? Welche Ordnungsstruktur nutze ich. Dafür erstellte ich mir einen Workflow. So konnte ich in den letzten Wochen jeweils einmal pro Woche in 1 - 2 Stunden eine Anzahl von Pins erstellen und vorausplanen. Ich lasse es vorläufig bei drei Varianten, da ich im neuen Jahr ein neues Branding bekommen werde. So sehen ein paar meiner Pins aus:

Na, was sagst du zu meinen ersten "Geh-Versuchen" auf Pinterest? Etwa 50 Pins habe ich schon online und weitere werden folgen. Mit (Stand 30.11.21) 669 monatlichen Aufrufen ist doch ein guter Anfang geschafft.

 

Diese Blog-Artikel schrieb ich im November 2021

"24 Türchen? Das kann ja jeder! Wir machen mindestens 48!"

Stefanie Seitz – Society Koordinatorin in TCS

 

"Der Adventskalender der Content Society 2021 ist prall gefüllt mit einer geballten Ladung an Tipps – ob Stimmungstief in der kalten Jahreszeit überwinden, weinende Babys beruhigen, Ayurveda im Alltag integrieren, die Beziehungen stärken, eine Kakao-Zeremonie durchführen, sich mit unserer weiblichen Urnatur verbinden, gute Laune am Morgen fördern, Change Prozesse gestalten, die Verdauung ankurbeln, Seife sieden, die Natur mit einer Schatzsuche entdecken, Emotionen als Ressource nutzen, mit hochbegabten Kindern umgehen, Schreib- und Kommunikationstipps erhalten und noch so vieles mehr!

DIESER Adventskalender hat es in sich. Lass dich überraschen wie viele Blogartikel sich hinter den Türchen verstecken, tauche ein in ein buntes Lesevergnügen und in die Vielfalt der Teilnehmerinnen von The Content Society."

 

Und was war sonst noch so im November 2021

  • Ich habe mein Büro umgestellt. Vom Schreibtisch aus sehe ich jetzt in Richtung Tür, Fenster und Süden. Ich fühle mich wohl damit. Die Lese-Ecke ist gemütlicher geworden und hinter der Tür hervor gerückt.
  • Ich habe mir eine neue Brille gegönnt - also doppelt neue Perspektiven
  • Wir haben ein paar schöne Herbstwanderungen gemacht.
  • Ein kleines Familientreffen fand mit unseren Schwestern und ihren Männern in Schwäbisch Gmünd statt.
  • Ich habe eine Grafikerin beauftragt (Start wird im Januar sein)

Ausblick Dezember 2021

  • Jahresrückblog - Wie schon im Vorjahr werde ich vom 1. bis 20.12. einen Jahresrückblick mit Judith Peters schreiben. Hast du Lust dabei zu sein und jede Menge Blog-Know-How zu lernen?
  • Ich werde Strukturen und Inhalte für die neue Website vorbereiten.
  • Ich freue mich auf Online- und Real-Life Adventskalender.
  • Ich wünsche mir eine friedlichen und fröhlichen Dezember mit viel Musik, Plätzchen und Advents- und Weihnachtstreffen mit Freunden und Familie

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